Die Bauchdeckenstraffung in der Sophienklinik
Es gibt unterschiedliche Gründe für eine operative Straffung der Bauchdecke:
- Nach starker Gewichtsabnahme ist die Bauchhaut erschlafft und bildet sich nicht mehr zurück.
- Durch eine oder mehrere Schwangerschaften wurde entweder die Bauchhaut oder die Bauchmuskulatur überdehnt.
- Durch überschüssige Haut kommen Bauchhautfalten aufeinander zu liegen. Dies kann durch permanente Reibung, unterstützt durch Schweißproduktion, zu chronischen Entzündungen führen.
Vorbereitung auf die Bauchdeckenstraffung
Vor der Operation muss in einem gezielten Beratungsgespräch geklärt werden, welche Vorstellung Sie haben und wie dies mit den medizinischen Möglichkeiten in Einklang zu bringen ist.
Die Operation wird ausschließlich stationär und unter Vollnarkose durchgeführt und erfordert in der Regel einen zweitägigen Klinikaufenthalt.
Ablauf der Bauchdeckenstraffung
Das Ziel einer Bauchdeckenstraffung ist es, Haut- und Gewebeüberschüsse effektiv zu entfernen, sodass eine ebenmäßige und harmonische Silhouette entsteht. Überschüssiges Gewebe kann beispielsweise infolge einer starken Gewichtsreduktion oder nach einer Schwangerschaft am Bauch zurückbleiben und zu einem unschönen Erscheinungsbild führen.
Bei dem chirurgischen Eingriff setzt der erfahrene Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie einen waagerechten Schnitt, der parallel zur Schamhaargrenze verläuft und zu den Hüftknochen bogenförmig ansteigt. Häufig kann auch die bereits vorhandene Narbe eines vorangegangenen Kaiserschnittes zu den Seiten verlängert werden. Das überschüssige Gewebe wird präzise entfernt und die Bauchdecke gestrafft. Auch tieferliegendes Gewebe sowie die Muskeln werden bei der Operation mitgestrafft, um ein natürlich aussehendes und langanhaltendes Behandlungsergebnis zu erzielen. Häufig wird im Zuge des Eingriffs auch der Bauchnabel repositioniert.
Unmittelbar nach dem Eingriff werden kleine Drainagen eingelegt, die nach etwa zwei Tagen wieder entfernt werden können. Ein Verband schützt das behandelte Areal. Die Kompressionsbekleidung kann bereits angelegt werden, während der Bauch noch bandagiert ist, um den Heilungsprozess frühzeitig zu unterstützen. Für gewöhnlich ist ein zweitägiger stationärer Aufenthalt in der Klinik erforderlich.
Nach der Bauchdeckenstraffung
In den ersten Tagen nach der Operation sollten Sie eingeschränkte Bettruhe einhalten; die Knie sollten leicht angewinkelt und der Oberkörper etwas erhöht gelagert werden, um die Nähte zu entlasten. Nach ca. 10 Tagen werden die Fäden am Bauchnabel entfernt. Das übrige Nahtmaterial ist selbst auflösend. Sie sollten sich etwa sechs Wochen lang schonen und körperliche Anstrengung (vor allem schweres Heben) und Sport gänzlich vermeiden. Das Kompressionsmieder sollten Sie für ca. 6 bis 8 Wochen konsequent tragen.
Unsere Spezialisten in der Sophienklinik Stuttgart
Während des gesamten Behandlungsprozesses – von der ersten Beratung bis zur Nachuntersuchung – sind wir an Ihrer Seite.
Oberarzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
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