Dr. Dr. med. Susanne Herrmann-Frühwald
Ärztliche Leitung und Fachärztin für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Unsere Augen prägen den Ausdruck des gesamten Gesichts. Schlupflider und Tränensäcke können die Augenpartie müde und angespannt wirken lassen.
Eine Augenlidstraffung kann diese Veränderungen gezielt korrigieren. Das Ergebnis ist eine offenere und frischere Augenpartie, ohne Ihren natürlichen Gesichtsausdruck zu verändern.
Dabei ist es wichtig, zwischen der Oberlidstraffung und der Unterlidstraffung zu unterscheiden. Beide Eingriffe verfolgen unterschiedliche Ziele und unterscheiden sich deutlich hinsichtlich Operationstechnik, Aufwand und Heilungsverlauf.
In der Sophienklinik Stuttgart bieten wir das komplette Spektrum der Augenlidkorrektur an. Präzises chirurgisches Können, ein ausgeprägter Sinn für Ästhetik und Ihre individuellen Wünsche stehen dabei im Vordergrund.
In einem persönlichen Beratungsgespräch untersuchen wir Ihre Augenregion und besprechen, welche Form der Lidstraffung in Stuttgart für Sie geeignet ist.
Beide Methoden der Augenlidstraffung können in der Sophienklinik Stuttgart als Kombinationseingriff durchgeführt werden. So können sowohl Schlupflider als auch Tränensäcke entfernt werden. Die durchschnittliche OP-Dauer liegt bei etwa eineinhalb bis zwei Stunden. Unsere erfahrenen Fachärztinnen und Fachärzte in der Sophienklinik untersuchen und beraten Sie eingehend dazu, ob eine kombinierte Ober- und Unterlidstraffung in Ihrem konkreten Fall möglich und sinnvoll ist.

Mit der Zeit kann sich am Oberlid überschüssige Haut bilden, die das Auge schwer wirken lässt und in manchen Fällen sogar zu einer Einschränkung des Sichtfelds führt. Dieses sogenannte Schlupflid entsteht oft durch einen natürlichen Alterungsprozess, kann aber auch genetisch bedingt sein. Eine Oberlidstraffung entfernt gezielt diesen Hautüberschuss, glättet die Lidkontur und lässt den Blick wieder offener, wacher und freundlicher erscheinen.
Die Oberlidstraffung ist ein kleiner chirurgischer Eingriff. Die Heilungszeit ist in der Regel kurz. Selbst kleinere Korrekturen können eine große Veränderung bewirken. Deshalb gehört diese Behandlung zu den beliebtesten ästhetischen Operationen.
| OP-Dauer: | ca. 40 Minuten |
| Vorbereitung: | Untersuchung & Beratung |
| Narkose: | Örtliche Betäubung oder Dämmerschlaf |
| Klinikaufenthalt: | nicht erforderlich |
| Körperliche Schonung: | für ca. 2 Wochen |
| Arbeitsfähig: | nach ca. 1 bis 2 Wochen |
| Sport: | nach ca. 2 bis 3 Wochen |
| Nachsorge: | Kühlung, Licht- und Sonnenschutz |
Bei der Oberlidstraffung setzen wir einen feinen Schnitt entlang der natürlichen Lidfalte, sodass die Narbe nach der Heilung nahezu unsichtbar bleibt.
Im nächsten Schritt wird der Hautüberschuss des Schlupflids entfernt. Häufig werden dabei auch Muskel- und Bindegewebe gestrafft und Ansammlungen von überschüssigem Fettgewebe entfernt oder reduziert. Anschließend wird die Schnittlinie mit feinem Nahtmaterial verschlossen und mit Pflasterstreifen fixiert.
Die Korrektur beider Oberlider dauert in der Regel etwa 40 Minuten und wird bevorzugt im Dämmerschlaf durchgeführt. So ist die OP für Sie besonders angenehm und stressfrei. Eine Behandlung unter Vollnarkose ist zwar möglich, jedoch in der Regel nicht erforderlich.
Trotz der geringen Invasivität kann es nach einer Oberlidstraffung zu vorübergehenden Reaktionen wie leichten Schwellungen, Blutergüssen oder einem kurzzeitigen Spannungsgefühl im Augenbereich kommen. Selten kann es in den ersten Tagen zu einem leichten Trockenheitsgefühl in den Augen kommen.
Dieses verschwindet in der Regel von selbst. Komplikationen wie Nachblutungen oder Infektionen sind äußerst selten, ebenso wie vorübergehende Unregelmäßigkeiten in der Lidform. Da die Schnittführung in der natürlichen Lidfalte liegt und der Eingriff vergleichsweise kurz ist, sind die Risiken jedoch insgesamt sehr gering.
Mit zunehmendem Alter oder durch eine genetische Veranlagung kann sich das Fettgewebe, das den Augapfel polstert und stützt, nach vorne wölben. Gleichzeitig lässt die Straffheit von Haut und Augenmuskulatur nach.
Die Folge: Die Augen wirken geschwollen, müde und weniger frisch. Eine Unterlidstraffung kann hier gezielt Abhilfe schaffen. Ziel des Eingriffs ist es, überschüssige Haut zu entfernen, die Lidmuskulatur zu straffen und störende Fettablagerungen – die sogenannten „Tränensäcke“ – zu reduzieren.
Welche Operationstechnik geeignet ist, hängt vom individuellen Befund ab. Entscheidend ist dabei, ob lediglich Fettpolster vorliegen oder zusätzlich ein relevanter Hautüberschuss beziehungsweise eine Erschlaffung des Lidhalteapparates besteht.
| OP-Dauer: | ca. 90 bis 120 Minuten |
| Vorbereitung: | Untersuchung & Beratung |
| Narkose: | Dämmerschlaf oder Vollnarkose |
| Klinikaufenthalt: | nicht erforderlich |
| Körperliche Schonung: | für ca. 2 bis 3 Wochen |
| Arbeitsfähig: | nach ca. 1 bis 2 Wochen |
| Sport: | nach ca. 4 Wochen |
| Nachsorge: | Kühlung, Licht- und Sonnenschutz |
Nach einer sorgfältigen Analyse Ihrer Augenregion wählen wir die für Sie passende Operationstechnik. Dabei stehen verschiedene aufeinander aufbauende Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die je nach Befund und gewünschtem Ergebnis eingesetzt werden.
Ein besonderer Schwerpunkt ist die transkonjunktivale Unterlidkorrektur. Da dieser Eingriff ein hohes Maß an Erfahrung, anatomischer Präzision und operativem können erfordert, wird er in der Sophienklinik ausschließlich von Dr. Dr. Susanne Herrmann-Frühwald durchgeführt. Als Fachärztin für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie verfügt sie über die spezialisierte Expertise für Eingriffe an den komplexen Strukturen der Augenregion.
Der Eingriff erfolgt ohne äußeren Hautschnitt und ohne Verletzung des Lidmuskels. Dadurch können Tränensäcke effektiv behandelt und die Heilungszeit häufig verkürzt werden. Je nach individuellem Befund kann die Behandlung bei Bedarf durch eine Lasertherapie der Unterlidhaut oder eine gezielte Hautstraffung ergänzt werden.
So erstellen wir für jede Patientin und jeden Patienten ein maßgeschneidertes Behandlungskonzept. Bei ausgeprägteren Befunden oder altersbedingten Veränderungen kann eine klassische Unterlidoperation über einen feinen Schnitt unterhalb der Wimpern die sinnvollere Option sein. Welche Methode für Sie geeignet ist, klären wir in einem persönlichen Beratungsgespräch.
Wie jeder operative Eingriff birgt auch die Unterlidstraffung gewisse Risiken. Im Vergleich zur Oberlidstraffung sind diese etwas höher, da der Eingriff technisch anspruchsvoller ist und der Bereich um das Unterlid empfindlicher reagiert.
Zu den möglichen Nebenwirkungen zählen vorübergehende Schwellungen, Blutergüsse, Rötungen oder ein leichtes Trockenheitsgefühl im Auge. In seltenen Fällen können Nachblutungen, Infektionen oder eine vorübergehende Bindehautreizung auftreten.
Aufgrund der komplexen Anatomie des Unterlids besteht ein leicht erhöhtes Risiko für vorübergehende Veränderungen der Lidstellung oder Asymmetrien. Diese klingen in den meisten Fällen von selbst ab.
Im Gegensatz zur Oberlidstraffung erfordert die Unterlidstraffung ein besonders hohes Maß an Erfahrung und Präzision. Deshalb sollte sie ausschließlich von Fachärztinnen und Fachärzten für Plastische und Ästhetische Chirurgie oder von Fachärztinnen und Fachärzten für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie durchgeführt werden, um ein natürliches Ergebnis zu erzielen und Komplikationen zu minimieren.
Um die Heilung nach einer Augenlidstraffung zu fördern, sollten Sie die Augen in den ersten Tagen regelmäßig kühlen, mit leicht erhöhtem Oberkörper schlafen und körperliche Anstrengungen vermeiden. Nach einer Unterlidstraffung kann die Schwellung etwas länger anhalten als nach einer Oberlidstraffung. Zudem besteht ein leicht erhöhtes Risiko für Bindehautreizungen. Daher ist nach einer Straffung des Unterlids besondere Schonung wichtig.
Die Fäden werden in der Regel nach sieben bis zehn Tagen entfernt. In den folgenden Wochen ist es wichtig, direkte Sonneneinstrahlung und Solarium zu meiden und einen hohen Lichtschutzfaktor zu verwenden. Sportliche Aktivitäten, Sauna und Schwimmbadbesuche sollten zudem für etwa vier Wochen ausgesetzt werden.
Die Augen prägen den Ausdruck des gesamten Gesichts. Veränderungen an Ober- oder Unterlidern können daher schnell müde, abgespannt oder älter wirken lassen – auch dann, wenn sich Patientinnen und Patienten fit, vital und gesund fühlen. Wichtige Faktoren sind der Alterungsprozess, genetische Veranlagung und funktionelle Probleme.
Mit der Zeit verlangsamen sich Stoffwechsel und Zellteilung, die Haut wird dünner und die Produktion natürlicher Substanzen wie Hyaluronsäure, Kollagen und Elastin nimmt ab. Dadurch verlieren die Augenlider ihre Festigkeit und Elastizität.
Auch junge Menschen leiden teilweise schon unter Tränensäcken und Liderschlaffungen, die meistens erblich bedingt sind. Stoffwechselstörungen, Allergien und ein ungesunder Lebensstil können die Auswirkungen von Augenermüdung verstärken.
Liderschlaffungen sind nicht immer nur ein ästhetisches Problem. Zum Beispiel kann ein übermäßiges Herabhängen der Augenlider das Sichtfeld beeinträchtigen und Sehstörungen verursachen. Darüber hinaus wirkt sich dies auch auf das soziale Leben aus, denn Tränensäcke, Augenringe oder Schlupflider vermitteln immer einen müden Eindruck. Für einige Patientinnen und Patienten wird diese Situation zu einer ernsthaften psychischen Belastung.
Während des gesamten Behandlungsprozesses – von der ersten Beratung bis zur Nachuntersuchung – sind wir an Ihrer Seite.
Dr. Dr. med. Susanne Herrmann-Frühwald
Ärztliche Leitung und Fachärztin für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Oberarzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Oberärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Gerne telefonisch unter (0711) 25 25 75 – 0 oder über das folgende Kontaktformular.