Welche Möglichkeiten gibt es für eine natürliche Brustvergrößerung?
In diesem Beitrag stellen wir Ihnen moderne Methoden zur Brustvergrößerung vor, die ein natürliches Ergebnis erzielen.
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Nicht für jede Frau, die sich eine größere Brust wünscht, stellen Implantate die ideale Lösung dar. In der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie gibt es eine weitere Möglichkeit, um der Brust mehr Volumen zu verleihen: die Brustvergrößerung mit Eigenfett. Sie verzichtet auf das Einsetzen eines Fremdkörpers in Form eines Implantats.
Die Konturierung des Körpers mit eigenen Fettzellen hat eine lange Geschichte und wird bereits seit mehr als 100 Jahren erfolgreich praktiziert. Aus gutem Grunde, denn das Material aus körpereigenem Fettgewebe bietet einige Vorteile. Es ist weich, natürlich, formbar und kann vielseitig eingesetzt werden. Zudem hat es eine hohe Verträglichkeit und ruft in der Regel keine Abstoßungsreaktionen, Unverträglichkeiten oder Allergien hervor. In den letzten Jahren wurde die Methode fortwährend weiterentwickelt. Dadurch ist sie heute eine sichere und narbensparende Alternative zur herkömmlichen Brust-OP. In der Sophienklinik Stuttgart führen wir Brustvergrößerungen mit Eigenfett schonend durch und erzielen dabei ein natürliches Ergebnis!
| Vorbereitung: | Beratung, ggf. Mammographie, Gewinnung der Fettzellen (Fettabsaugung) |
| Narkose: | Fettgewinnung in Analgosedierung, Eigenfettbrustvergrößerung in kurzer Vollnarkose |
| OP-Dauer: | 3-4 Stunden (inklusive Fettgewinnung) |
| Klinikaufenthalt: | ambulant (ggf. 1 Tag stationär) |
| Körperliche Schonung: | 2 Wochen |
| Arbeitsfähig: | nach etwa 1–2 Wochen |
| Nachsorge: | Stütz-BH, Kompressionskleidung, Kontrolluntersuchungen |
| Sport: | nach 6 Wochen |
Bei einer Brustvergrößerung durch Eigenfett lassen sich Brüste vergrößern und formen, ohne dass Implantate verwendet werden müssen. Ein Fetttransfer eignet sich daher gut für Frauen, die Implantate vermeiden möchten. Zu den Vorteilen einer Brust-OP mit Eigenfett zählen:
Der Weg zu Ihrer Brustvergrößerung mit Eigenfett beginnt mit einem ausführlichen Gespräch bei uns in der Sophienklinik. Da es sich beim Fetttransfer um ein sehr individuelles Verfahren handelt, ist es möglicherweise nicht für alle Frauen geeignet. Daher legen wir großen Wert darauf, Sie von Anfang an bestmöglich zu informieren.
Während unseres Beratungsgesprächs werden Sie fotografiert und gemessen. Auf dieser Grundlage erstellen wir anschließend einen individuellen Plan für Ihren Fetttransfer. Sie haben auch die Möglichkeit, sich anonymisierte Vorher- und Nachher-Bilder früherer Patienten anzusehen. Dadurch werden Sie eine Vorstellung davon bekommen, welches Ergebnis Sie von Ihrem Eingriff erwarten können. Außerdem klären wir Sie über mögliche Komplikationen auf und Sie erhalten eine Einverständniserklärung, die Sie vor dem Eingriff unterschreiben müssen. Bei diesem Termin werden Sie auch über alle Kosten des Eingriffs informiert.
4 Wochen vor Ihrer Operation werden Sie von Ihrem Anästhesisten gründlich untersucht und über das Anästhesieverfahren informiert. Die Anästhesie wird individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten, um Beschwerden und postoperative Übelkeit so gering wie möglich zu halten.
Danach erfolgt die präoperative Planung mit Ihrem Chirurgen. Dabei werden die Spenderbereiche für das Fett markiert und genau festgelegt, wo das Fett transplantiert werden soll. Die benötigten Fettzellen werden unmittelbar vor der Vergrößerung der Brust durch eine Fettabsaugung entnommen, gereinigt und gefiltert. Als Spenderzonen bieten sich in der Regel Bauch, Hüften, Oberschenkel oder Po an.
Der Plastische Chirurg verwendet eine dünne Kanüle, um die benötigten Fettzellen schonend zu entfernen. Nachdem ausreichend überschüssiges Fett abgesaugt wurde, erfolgt die Reinigung des Materials. Das entnommene Fett enthält oft Gewebeflüssigkeiten und Öle, die vor der Injektion entfernt werden müssen. Dies minimiert das Risiko von Ölzysten und stellt sicher, dass ein angemessenes Fettvolumen gewonnen wird. Die gängigsten Methoden zur Aufbereitung des Fetts sind Zentrifugieren und Waschen. Diese Fettabsaugung erfolgt im Dämmerschlaf.
Nachdem die Fettzellen gewonnen und gereinigt wurden, erfolgt die Modellierung und Vergrößerung der weiblichen Brust. Dieser Eingriff wird in Vollnarkose durchgeführt. Dabei verwendet der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie eine feine Kanüle. Mit deren Hilfe wird das Eigenfett in den Brustbereich eingespritzt. Im Gegensatz zur Brustvergrößerung mit Implantat werden somit keine Hautschnitte an der Brust benötigt. Die Brust-OP mit Eigenfett dauert inklusive Fettabsaugung, Aufbereitung der Fettzellen und Aufpolsterung zwischen drei und vier Stunden.
Nachdem die körpereigenen Fettzellen transplantiert wurden, heilen sie in das umliegende Gewebe der Brust ein und verbinden sich mit diesem. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass nicht die gesamte Menge der injizierten Zellen einwächst. Einige Fettzellen werden vom Körper auf natürliche Weise abgebaut und abtransportiert. Wie viele Zellen das betrifft, kann zuvor nicht bestimmt werden. Das endgültige Ergebnis ist in der Regel nach drei bis sechs Monaten sichtbar. In einigen Fällen kann es erforderlich sein, eine zweite Behandlung vorzunehmen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Die Brustvergrößerung mit Eigenfett wird in der Regel ambulant durchgeführt. Das bedeutet, dass Sie im Anschluss an die Brust-OP für etwa drei bis vier Stunden in unserer Klinik verbleiben. So können Sie sich von der Operation erholen. Unser Klinik-Team betreut Sie direkt nach der Operation und gibt Ihnen Empfehlungen für die eigene Nachsorge zu Hause. Neben den wichtigen Nachsorgematerialien erhalten Sie auch wertvolle Tipps und Hinweise von unseren Experten der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie.
Ihre Brust wird zunächst von einem weichen Watteverband geschützt. Nach wenigen Tagen tauscht der Arzt diesen Verband durch einen speziellen BH aus. Dieser sollte für Sie in den nächsten Wochen Ihr täglicher Begleiter sein. Er minimiert postoperative Komplikationen sowie Schmerzen und hilft dabei, die natürliche Formgebung zu erzielen. Neben dem Kompressions-BH tragen die Patientinnen auch ein spezielles Kompressionsmieder an den Entnahmestellen der Fettzellen.
Die Dauer der empfohlenen körperlichen Schonung ist vom Verlauf der Heilung abhängig. Leichte Tätigkeiten sind meist problemlos schon nach ein bis zwei Wochen wieder möglich. Körperliche Belastungen sollten Patientinnen hingegen für mindestens drei Wochen vermeiden. Sportliche Aktivitäten können erst nach einer Rücksprache mit dem behandelnden Facharzt und frühestens nach einer 6-wöchigen Auszeit wieder gestartet werden.
Bei einem erfahrenen und speziell ausgebildeten Experten für Brustchirurgie stellt der Brustaufbau mit Eigenfett einen vergleichsweise risikoarmen Eingriff dar.
Zu den möglichen Risiken zählen Infektionen, Wundheilungsstörungen, Nachblutungen sowie überschießende Narben an den Entnahmestellen. Zumeist unbedenkliche und normale Reaktionen nach der Operation sind vorübergehende Schwellungen, Rötungen oder Hämatome. Auch vorübergehende Zystenbildungen können in Einzelfällen auftreten. Abstoßungsreaktionen und Allergien sind aufgrund des natürlichen Materials praktisch nicht gegeben.
Entzündungen oder ein kompletter Abbau des eingebrachten Fettgewebes können mit der in unserer Klinik angewandten OP-Technik ebenfalls nahezu ausgeschlossen werden.
Gerne telefonisch unter (0711) 25 25 75 – 0 oder über das folgende Kontaktformular.
Ob eine Brustvergrößerung mit Eigenfett für Sie infrage kommt, hängt im Wesentlichen davon ab, was genau Sie sich wünschen. Die Methode bietet sich vor allem für Frauen an, die eine moderate Brustvergrößerung ohne den Einsatz eines Fremdkörpers anstreben. Die Brüste fühlen sich nach dem Abschwellen sehr natürlich und weich an. Aus diesem Grund wird diese Form der Brust-OP auch als natürliche Brustvergrößerung bezeichnet.
Wünschen Sie sich hingegen eine größere Volumenzunahme als etwa eine halbe bis eine Körbchengröße, empfiehlt sich die Verwendung von Brustimplantaten. Zu den körperlichen Voraussetzungen für den Eingriff zählen zudem ein allgemein guter Gesundheitszustand sowie genügend Spendergewebe für die benötigten Fettzellen.
Ihre Brust mit Eigenfett zu vergrößern, ist nur möglich, wenn genug Fett an einer anderen Stelle abgesaugt werden kann. Ein Übergewicht ist jedoch nicht erforderlich. Für gewöhnlich besitzt jeder Mensch kleine Fettdepots, die als Spenderareale dienen können. Wenn Sie stark untergewichtig sind oder nicht genügend Fett am Körper haben, sind Sie allerdings kein geeigneter Kandidat.
Im Beratungsgespräch untersucht der Arzt, ob eine Brustvergrößerung mit Eigenfett bei Ihnen grundsätzlich möglich ist.
Die abgesaugten Fettzellen sind zunächst von der ursprünglichen Blutversorgung getrennt. Erst wenn sie in die Brust injiziert werden, gelangen sie wieder in durchblutetes Gewebe. Dieses versorgt sie mit Sauerstoff und Nährstoffen, bis sie selbstständig eingeheilt sind. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, die verwendeten Fettzellen unmittelbar vor der Unterspritzung aus dem Körper der Patientin zu entnehmen. So lässt sich eine möglichst hohe Vitalität erreichen.
Erfahrungsgemäß wird lediglich ein geringer Prozentsatz der eingebrachten Zellen wieder vom Körper abgebaut. Anhand der Kontrolluntersuchungen können wir nach etwa drei bis sechs Monaten das endgültige Ergebnis dokumentieren und eventuelle Korrekturbehandlungen besprechen.
Da allerdings bereits eingeheilte Fettzellen auch im Gewebe verbleiben, kann eine Eigenfetttransplantation dauerhafte Resultate hervorbringen.
Im Vergleich zu anderen Brust-OPs ist die Brustvergrößerung mittels körpereigenen Fetts eine schonende, minimal-invasive Behandlungsoption. Die Modellierung der Brust erfolgt über eine dünne Kanüle und hinterlässt für gewöhnlich keine sichtbaren Narben. Zudem ist sie mit weniger Risiken verbunden als andere brustchirurgische Eingriffe. Jedoch gilt zu beachten, dass dennoch ein chirurgischer Eingriff in Form einer Fettabsaugung benötigt wird.
Ein weiterer Vorteil der Methode besteht darin, dass durch die Fettabsaugung gleichzeitig störende Fettpölsterchen am Körper reduziert werden können. Zudem wirkt die Brust durch die Verwendung körpereigenen Materials besonders natürlich, straffer und jünger. Auch die Textur und die Elastizität der Haut können durch die Behandlung positiv beeinflusst werden.
Untersuchungen wie die Mammographie können auch nach der Eigenfettbehandlung problemlos erfolgen.
Da meist nur ein geringer Anteil der Fettzellen vom Körper absorbiert wird, ist es nicht zwingend notwendig, den Eingriff zu wiederholen. Oftmals führen wir in unserer Klinik eine geringfügige Überkorrektur der Brust durch. Bei dieser injizieren wir bewusst mehr Fettzellen, um den zukünftigen Volumenverlust auszugleichen. Theoretisch ist es jedoch möglich, die Behandlung mehrere Male hintereinander vorzunehmen.
Ein öffentlicher Vergleich von Behandlungsergebnissen ist uns gemäß dem Heilmittelwerbegesetz (HWG) nicht gestattet, da die Darstellung von Vorher-Nachher-Bildern zu Werbezwecken als irreführend gelten kann.
Daher können wir auf unserer Website kein Bildmaterial zeigen, das die Ausgangssituation und das Ergebnis anderer Patientinnen und Patienten abbildet.
Auf Wunsch erläutern unsere Expertinnen und Experten jedoch im persönlichen Beratungsgespräch anhand anonymisierter Vorher-Nachher-Fotos, welche Resultate mit den jeweiligen Eingriffen realistisch erreichbar sind.
Erfahrungsgemäß ist die Brustvergrößerung mit Eigenfett bei uns in Stuttgart mit keinen großen postoperativen Schmerzen verbunden. Unsere Patientinnen berichten meist von einem Spannungsgefühl in der Brust. Leichte Schmerzen können mit handelsüblichen Medikamenten gut gelindert werden. Sie erhalten von unseren Fachärzten entsprechende Hinweise dazu, welche Präparate Sie einnehmen können.
Kleinste Verkalkungen im Bereich der inneren Narben bei Brust-OPs sind normal. Sie treten teilweise auch bei der Brustvergrößerung mit Implantat sowie bei der Brustverkleinerung auf. Mit der von unseren Ärzten der Sophienklinik angewandten Technik sind die Verkalkungen bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett äußerst gering. Zudem können erfahrene Radiologen mithilfe moderner Ultraschall- und Mammographieuntersuchungen Verkalkungen sehr gut von Brustkrebs unterscheiden.
Wir empfehlen unseren Patientinnen, vor der Operation eine Mammographie durchführen zu lassen. Diese Ergebnisse bieten einen guten Vergleich zu späteren Untersuchungen und schließen letzte Unsicherheiten aus.
Ihre Frage ist hier nicht aufgeführt oder Sie wünschen sich weitere Informationen zur Brustvergrößerung mit Eigenfett bei uns in Stuttgart? Rufen Sie an unter 0711 25 25 75-0 – Wir beraten Sie gerne und ausführlich!
In diesem Beitrag stellen wir Ihnen moderne Methoden zur Brustvergrößerung vor, die ein natürliches Ergebnis erzielen.
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