Oberarzt für Dermatologie und Phlebologie

Muttermale, auch als Leberflecken bekannt, können in verschiedenen Formen, Farben und Größen auftreten. Sie kommen bei fast allen Menschen vor und sind meist harmlos. Dennoch besteht das Risiko, dass sie sich im Laufe des Lebens zu bösartigen Veränderungen entwickeln – wie etwa Melanome, eine Form von Hautkrebs.
Sollten Sie Veränderungen an Ihren Muttermalen feststellen oder sich durch ihr Aussehen gestört fühlen, empfehlen wir Ihnen, einen Facharzt aufzusuchen. Dieser kann abschätzen, ob es sinnvoll ist, das Muttermal entfernen zu lassen.
In unserer Klinik in Stuttgart setzen wir modernste Technologien ein, um schnell festzustellen, ob eine Biopsie erforderlich ist. Wir entfernen gutartige Muttermale und auffällige Hautveränderungen präzise und schonend. So minimieren wir das Risiko von Narbenbildung und bieten umfassende Nachsorge.
Unser erfahrenes Expertenteam steht Ihnen zur Seite und berät Sie individuell. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um medizinische oder kosmetische Beweggründe handelt.
| OP-Dauer: | abhängig von Größe und Anzahl ca. 15–60 Minuten |
| Narkose: | lokale Betäubung |
| Klinikaufenthalt: | ambulant |
| Körperliche Schonung: | 1-2 Tage |
| Sport: | nach wenigen Tagen, max. nach 2 Wochen |
| Nachsorge: | Nahtentfernung nach ca. 14 Tagen, behandelte Stellen mind. 6 Wochen intensiv vor Sonne schützen |
Muttermale (medizinisch „Naevus“ oder „Naevi“) sind Wucherungen auf der Haut. Ihre Farbe reicht von der natürlichen Hautfarbe bis zu braun oder schwarz. Sie können einzeln oder in Gruppen überall am Körper, auch auf den Schleimhäuten, auftreten.
Leberflecke oder Muttermale sind sehr häufig und meist harmlos. Ihre Größe reicht von wenigen Millimetern bis zu mehreren Zentimetern. Sie können flach sein oder sich von der Haut abheben und so dunklen Flecken ähneln. Mitunter wachsen auch borstenartige Haare aus Muttermalen.
Neben klassischen Leberflecken treten auch Café-au-lait-Flecken auf. Das sind helle, bräunliche Pigmentveränderungen, die ebenfalls meist harmlos sind. Jedoch sollten sie im Zusammenhang mit bestimmten Erkrankungen ärztlich abgeklärt werden.
Darüber hinaus ähneln einige Hautläsionen, wie z.B. die seborrhoische Keratose oder Warzen dem Aussehen von Muttermalen, obwohl es keine sind.
Deswegen ist es wichtig, regelmäßig die Form, Größe sowie Farbe der eigenen Muttermale und Hautveränderungen zu prüfen. Bei Bedenken sollten Sie einen Dermatologen aufsuchen.
Die Experten der Sophienklinik verfügen über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Umgang mit Muttermalen. Sie begleiten Patienten von der Diagnose über die sanfte Entfernung bis hin zur fachgerechten Nachsorge.
Wir beraten Sie gerne!
Ein Muttermal zu entfernen, kann aus verschiedenen Gründen sinnvoll sein:
Es ist wichtig, jegliche Veränderungen an Muttermalen zu beobachten und bei Bedenken einen Facharzt aufzusuchen.
Um einen Leberfleck zu entfernen, stehen verschiedene Methoden zur Verfügung. Diese sind abhängig von Größe, Art und Lage des Muttermals. Zudem werden sie aus medizinischen und ästhetischen Gründen ausgewählt. Zu den häufig angewendeten Verfahren zählen die Laserbehandlung und die operative Entfernung von Muttermalen.
Werden bei der Hautkrebsvorsorge verdächtige oder pigmentierte Muttermale entdeckt, ist eine operative Entfernung notwendig. Anschließend erfolgt eine feingewebliche Untersuchung, um bösartige Veränderungen auszuschließen oder zu bestätigen. Das Team um unseren Spezialisten Dr. Feise führt neben der Hautkrebsvorsorge inklusive Dermatoskopie auch die operative Entfernung von Muttermalen und Hautkrebs durch. Die chirurgische Entfernung ist eine gängige sowie sichere Methode, besonders bei größeren und verdächtigen Muttermalen. Dabei wird der Leberfleck unter lokaler Betäubung vollständig herausgeschnitten und die Wunde anschließend genäht.
Bei der Entfernung von Muttermalen mit dem Laser werden Lichtstrahlen auf das Muttermal gerichtet, die dessen Hautzellen zerstören. Die Präzision einer Laserbehandlung bedeutet, dass nur der Leberfleck entfernt wird. Das umliegende Gewebe hingegen bleibt intakt und gesund.
Insbesondere bei gutartigen Hautveränderungen ist die Laserbehandlung eine empfehlenswerte Methode zur Entfernung. Das entfernte Gewebe wird nach der Laserbehandlung zur feingeweblichen Untersuchung an ein spezialisiertes Referenzzentrum geschickt.
In der Sophienklinik Stuttgart findet in erster Linie eine ausführliche Beratung und eine umfassende Hautuntersuchung durch einen Dermatologen oder Chirurgen statt.
Sollte ein Muttermal auffällig erscheinen, wird es entfernt und zur mikroskopischen Untersuchung in ein Labor geschickt. Dies wird als Biopsie bezeichnet.
Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, regelmäßige Hautuntersuchungen als integralen Bestandteil Ihrer medizinischen Vorsorge in Betracht zu ziehen. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt den für Sie passenden Untersuchungszeitplan.
Nach der Entfernung eines Muttermals in Stuttgart spielt die sorgfältige Nachsorge eine zentrale Rolle für den Heilungsprozess. Sie hilft dabei, Infektionen zu vermeiden und das Risiko unschöner Narbenbildung deutlich zu reduzieren. Hier sind einige wichtige Punkte zur Nachbehandlung:
Ein Muttermal zu entfernen, ist in der Regel ein sicherer Eingriff. Er birgt jedoch auch gewisse Risiken:
Vor dem Eingriff ist eine umfassende Beratung durch einen Facharzt entscheidend, um die geeignetste Methode zu wählen und alle Sicherheitsmaßnahmen zu treffen.
Während des gesamten Behandlungsprozesses – von der ersten Beratung bis zur Nachuntersuchung – sind wir an Ihrer Seite.
Oberarzt für Dermatologie und Phlebologie
Gerne telefonisch unter (0711) 25 25 75 – 0 oder über das folgende Kontaktformular.
Ja, eine Muttermalentfernung ist am Kopf oder im Gesicht in der Regel möglich. Gerade an diesen Stellen ist besondere Vorsicht und Präzision erforderlich, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. So kann das ästhetische Erscheinungsbild bewahrt und das Risiko unschöner Narben deutlich reduziert werden. An sensiblen Hautstellen sollte zudem die Wahl der Entfernungsmethode sorgfältig erfolgen. Daher ist es ratsam, sich von Experten beraten zu lassen, um die bestmögliche Vorgehensweise zu finden.
Die Muttermalentfernung kann mit unterschiedlichen Empfindungen verbunden sein, abhängig von der gewählten Methode und der individuellen Schmerzempfindlichkeit des Patienten. In den meisten Fällen wird der Eingriff unter örtlicher Betäubung durchgeführt, um Schmerzen effektiv zu reduzieren. Eventuelle Unannehmlichkeiten nach der Behandlung können gut mit Schmerzmitteln behandelt werden.
Die Heilungsdauer variiert je nach Größe des Eingriffs und der individuellen Heilungsrate. Erfahrungsgemäß sind die meisten Wunden innerhalb von zwei Wochen abgeheilt.
Nachdem ein Muttermal entfernt wurde, sollten Aktivitäten wie Sport und Schwimmen vermieden werden bis die Wunde vollständig verheilt ist. Dadurch wird das Risiko einer Infektion oder Wiedereröffnung der Wunde minimiert.
In der Regel wird empfohlen, nicht dringende medizinische Eingriffe während der Schwangerschaft zu vermeiden. Es ist wichtig, mit einem Dermatologen oder einem Experten für plastische und ästhetische Chirurgie zu sprechen. Dadurch lassen sich Risiken und mögliche Auswirkungen einer Muttermalentfernung während der Schwangerschaft abklären.
Die Kosten für eine Muttermalentfernung können von verschiedenen Faktoren abhängen, einschließlich des medizinischen Grundes für die Entfernung und der Art des Eingriffs. Wenn ein medizinischer Grund vorliegt, übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Das gilt insbesondere dann, wenn das Muttermal als potenziell gefährlich eingestuft wird. Wenn der Eingriff jedoch aus rein kosmetischen Motiven erfolgen soll, wird er in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen. Es ist ratsam, sich vor dem Eingriff mit Ihrer Krankenkasse in Verbindung zu setzen, um Informationen über die Kostenübernahme zu erhalten.
Die ABDE-Regel ist eine Merkhilfe zur Beurteilung von Muttermalen auf mögliche Anzeichen von Hautkrebs. Jeder Buchstabe steht für ein bestimmtes Merkmal, das auf ein potenziell gefährliches Muttermal hinweisen kann:
A – Asymmetrie: Das Muttermal ist asymmetrisch, d.h. die beiden Hälften des Muttermals sind nicht gleich.
B – Begrenzung: Die Begrenzung des Muttermals ist unscharf oder unregelmäßig.
D – Durchmesser: Das Muttermal hat einen Durchmesser von mehr als 6 mm.
E – Entwicklung: Veränderungen in Form, Farbe, Größe oder Symmetrie des Muttermals im Laufe der Zeit.
Es wird empfohlen, regelmäßig seine Muttermale zu überprüfen und bei Verdacht auf (schwarzen) Hautkrebs einen Hautarzt aufzusuchen. Die ABDE-Regel kann dabei helfen, verdächtige Muttermale selbst frühzeitig zu erkennen und entsprechend handeln zu können.
Ihre Frage ist hier nicht aufgeführt oder Sie wünschen sich weitere Informationen zur Muttermalentfernung in Stuttgart? Rufen Sie an unter 0711 25 25 75-0 – Wir beraten Sie gerne und ausführlich!