Ohrkorrektur

Grundsätzliches zur Ohrkorrektur (Othoplastik)

Grundsätzliches zur Ohrkorrektur (Othoplastik)

Das für uns sichtbare und damit ästhetisch beurteilbare äußere Ohr besteht aus der Ohrmuschel und dem Gehörgang.
Die Vorderseite wird von einem typischen Faltenrelief geprägt, bei dem es in Form und Ausdehnung individuelle Unterschiede gibt.
Da die Ohrform sehr komplex ist, gibt es unzählige Formvarianten, sollen diese korrigiert werden, sind hierfür verschieden OP-Techniken anwendbar.

Eine weitere Ursache kann auch ein „zu viel“ an Knorpel sein, welcher das Ohr übermäßig vom Schädel „wegdrückt“.

Entscheidend für das ästhetische Ergebnis ist die genaue Analyse der „Formstörung“, damit die wirkungsvollste Therapie ausgewählt und durchgeführt werden kann.
Es gibt sehr einfache Methoden, welche das Ohr mittels versteckten Nähten in eine neue Form zwingen, jedoch beheben sie nicht die eigentliche Ursache der Formstörung.
Lockern oder reißen diese Nähte eines Tages, nimmt das Ohr seine alte Form wieder an, daher lehnen wir diese Techniken ab.
Wir bevorzugen eine individuelle chirurgische Behebung der Formstörung im Sinne eine Knorpelneuformung. Diese kommt ganz ohne dauerhafte Nähte aus, da das Ohr ohne Spannung seine neue „normale“ Form annimmt.

Diese Methode ist schonend, dauerhaft und effektiv.

Vor der Operation wird in einem Beratungsgespräch geklärt, welche Formvariante Ihr Ohr hat und welche Zielvorstellung Sie haben, danach richtet sich, wie das Ohr geformt werden soll.

Die Ohrkorrektur kann in den meisten Fällen ambulant durchgeführt werden. Nur in Einzelfällen kann es nötig werden, eine Nacht in der Klinik zu verbringen.