Bei einer Brustvergrößerung (Mammaaugmentation) wurde früher flüssiges Silikongel verwendet oder auch Fettgewebe eingespritzt. Langzeiterfahrungen waren keine vorhanden, die Qualität der Produkte ließ aus heutiger Sicht teilweise zu wünschen übrig und so kam es zu den verschiedensten Komplikationen, von denen in den Medien ausführlich berichtet wurde. Die Brustvergrößerung geriet so ungerechtfertigterweise in Verruf.
Seit 1995 unterliegen Implantate dem Medizinproduktegesetz, so dass ISO-Zertifizierung, CE-Zeichen (Conformité Européene -EU-Gütesiegel) und Kontrollnummern heutzutage unverzichtbare Sicherheitsbausteine geworden sind. Zu Ihrer Sicherheit erhalten Sie zudem einen persönlichen Implantatpass, in dem die Daten des eingesetzten Implantates detailliert aufgelistet und damit jederzeit überprüfbar sind.
Die heutigen Implantatarten unterscheiden sich in Größe, Form, Oberflächenbeschaffenheit, Konstruktion und Füllmaterialien. Die äußere Hülle besteht immer aus Silikon.
Die Alternative zu Silikongel ist die Befüllung mit Kochsalzlösung, die jedoch eine geringere Haltbarkeit aufweist, gern zur Volumenabnahme und mitunter zum Auslaufen neigt.
Im Wesentlichen gibt es zwei Formen von Brustimplantaten: Die natürlich (anatomisch) geformten und die runden Implantate, mit denen eine stärkere Betonung des Dekolleté-Bereiches erreicht werden kann.
Welches Implantat für Sie am besten geeignet ist, muss in einem ausführlichen Arztgespräch festgestellt werden. Doch neben aller Produktsicherheit ist nach wie vor das Know-how des Operateurs der Schlüssel zum planbaren, erfolgreichen Ergebnis ohne auffällige Narben. Dafür ist es wichtig, dass wir uns im Vorgespräch viel Zeit für die Auswahl des Implantats, seine Platzierung und die Wahl der Schnittführung nehmen.
Sophienklinik GmbH
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